18. Kapitel – Das Dispensario

Edwige und Mignon waren mit reichlich Proviant von „Da Gepetto“ in den Hinterhof des Palazzo Peruzzi zurückgekehrt. Auf dem Rückweg hatten sie auch einen Gemüsestand aufgesucht, wo sich Leo an Salatblättern und Obst bedient hatte. Zum Glück lag alles leicht erreichbar auf der Straße – unachtsame Kunden hatten die Sachen beim Aussuchen des besten Obst und Gemüses heruntergeworfen, so dass die hungrige Schildkröte nur noch zugreifen musste. Auf Edwiges Nacken sitzend hatte Leo glücklich eine Apfelhälfte geschmaust. Selten hatte ihr etwas so gut geschmeckt!

Nachdem sie die wohlschmeckende Beute – bei Gepetto war immer alles ganz frisch, hatte Mignon versichert – unter den Freunden aufgeteilt und sofort verschlungen hatten, waren Leo, Luzi und Merlin sofort auf ihrem Matratzenlager eingeschlummert.

Mignon, Edwige und Tano hatten sich etwas abseits zusammengesetzt, um zu beratschlagen. Tano hatte seiner Sorge um Merlin Ausdruck verliehen.

„Es geht ihm wirklich sehr schlecht. Er hat nicht nur große Schmerzen an seiner Pfote. Er hat auch ständig Durst. Ich musste ihm mehrmals Wasser aus dem Brunnen bringen – das ist gar kein gutes Zeichen. Ich weiss noch, Großvater damals …“ Tano blinzelte und wischte sich die Augen.

Mignon drückte sich an ihn. „Ich weiss es auch noch, damals mit Großvater. Es ging sehr schnell. Er hatte plötzlich immer Durst – und eines Tages ist er nicht mehr aufgewacht. Bis heute frage ich mich, ob wir ihm hätten helfen können.“ Sie seufzte.

Edwige nickte. Ihr was das Problem bekannt. Sie hatte schließlich als Klinikskatze mehrere Jahre in einer Tierklinik in Paris gearbeitet. Merlin brauchte Infusionen für seine Nieren, ein spezielles Futter für diese Krankheit, und ein Medikament, dessen Name ihr im Moment nicht mehr einfiel. Abgesehen davon musste seine Pfote unbedingt behandelt werden.

Mignon sprach aus, was alle dachten. „Er muss ins Dispensario. Dort hat er zumindest eine Chance, wieder gesund zu werden.“

Tano schüttelte sich. „Keine zehn Pferde bringen mich dort hin! Es stinkt nach Desinfektionsmitteln, und bei den Zweibeinern dort kannst Du nie sicher sein, ob sie Dir nun helfen oder Dich umbringen wollen.“

Mignon widersprach. „Wir hätten damals mit Großvater dorthin gehen sollen. Vielleicht hätte er dort die richtige Behandlung bekommen. Ich frage mich das immer wieder.“

Am nächsten Morgen wollte Merlin nicht einmal mehr Futter annehmen . Nur aus dem Wassernapf leckte er immer ein paar Tropfen auf.

Schweren Herzens betteten die Freunde den Kater auf das Zirkuswägelchen und zogen los – zum Dispensario. Merlin hatte nicht mehr die Kraft, sich zu wehren. Leo legte sich zu ihm und versprach, ihn in der Klinik nicht aus den Augen zu lassen.

Das Dispensario war ein nüchterner, moderner Bau. Ein großes „V“ mit einer sich um einen Stab windenden Schlange prangte über dem Eingang. Luzi erschauderte. Zu gut konnte er sich noch an seinen letzten Aufenthalt in einer Tierklinik erinnern. So etwas brauchte keine Katze!

Merlin atmete schwer. Zu den Schmerzen hinzu kam nun noch die Angst, was ihm in diesem Gebäude widerfahren würde. Was für Ärzte arbeiteten dort? Würden sie ihm helfen? Dass Leo neben ihm saß und auch im Dispensario bei ihm bleiben würde, war indessen beruhigend.

Am Eingang angekommen zog Mignon an der Klingelschnur. Luzi und Edwige hatten Merlin aus dem Wagen gehoben und neben die Tür gelegt. Leo blieb bei Merlin, fest in seinen Pelz gekuschelt.

Die Klingel schrillte – im nächsten Moment würde die Tür aufgehen. Die vier Katzen rannten, so schnell sie konnten, vom Eingang des Dispensarios weg und verschwanden in den dichten Büschen, die unweit des Eingang wild wucherten. Sie würden sich nicht von der Stelle bewegen, bis Merlin und Leo wieder aus dem Dispensario herauskamen. Das hatten sie Merlin noch versprochen, bevor sie eine weiss gekleidete Person durch die Glastür hindurch auf sich zukommen gesehen hatten.

Die Tür öffnete sich. Eine junge Frau – eine Arzthelferin, oder Tierärztin? – trat heraus und wäre fast über den vor ihr liegenden Merlin gefallen. „Dio mio!“ rief sie aus. Sie beugte sich über den Kater, hob ihn vorsichtig vom Boden auf und brachte ihn in die Klinik.

Die Tür klappte zu.

Leo – unbemerkt von der jungen Tierärztin – spähte vorsichtig durch die Klinikräume. Sie wollte sich alles ganz genau merken. Wo waren die Ausgänge, wo konnten Menschen sein? Das erschien ihr in Anbetracht der Tatsache, dass sie hier niemanden kannten, sicherer.

Sie durchquerten ein großes und zum jetzigen Zeitpunkt noch ganz leeres Wartezimmer. Das junge Mädchen öffnete eine Glastür und betrat einen langen Gang, von dem rechts und links Türen abgingen. Was dahinter lag, konnte man nicht erkennen. Dann bog sie links in einen weiteren Gang, und öffnete eine schmale Tür, auf der ein großes rotes „R“ stand. Merlin schnurrte – vermutlich, um sich selbst zu beruhigen. Sein Herz schlug so schnell, dass man die einzelnen Schläge kaum noch unterscheiden konnte. Leo flüsterte ihm zu „Hab keine Angst, Merlin. Ich bin da!“

Die Tierärztin öffnete einen Schrank, nahm einen weissen Metallkäfig heraus und legte Merlin hinein, nachdem sie ein flauschiges Handtuch in den Käfig gelegt hatte. Dann klappte sie den Käfig zu, und Merlin und Leo waren gefangen. Sie stellte den Käfig auf einen Tisch und verließ das Zimmer.

Leo nutzte diese Gelegenheit, um sich ausgiebig umzusehen. Merlin hingegen hielt die Augen geschlossen – er wollte am liebsten gar nichts sehen in dieser Klinik.

Der Raum war seltsam ausgestattet. Metallene Gegenstände standen überall, eine riesige Leuchte an einem langen Arm hing über dem Tisch, auf dem sie jetzt in dem Käfig lagen. Große, metallfarbene Anzüge hingen an den Wänden.

Wo waren sie hingekommen? Was war das für ein Raum? Leo begann, nervös in dem Käfig auf und ab zu krabbeln.

Nun öffnete sich die Tür. Das Mädchen trat herein, und mit ihr ein junger Mann – ebenfalls ganz weiss gekleidet.

„Dieser arme Kerl lag eben vor der Tür. Jemand muss ihn einfach abgeladen haben! Ist es nicht eine Schande? Ich habe das Gefühl, er kann nicht laufen. Sonst wäre er ja abgehauen. Ich möchte ihn gern röntgen, aber dazu brauche ich Assistenz.“

Der junge Mann nickte. Er knipste an den Geräten herum und fragte die Ärztin, was sie genau röntgen wolle und welche Einstellungen er vornehmen solle. Dann half er, Merlin aus dem Käfig zu heben und ihn in die richtige Röntgenstellung zu bringen. Leo versteckte sich tief in Merlins Pelz. Nun schlug auch ihr Herz wie ein Trommelwirbel!

Das Gerät gab mehrere Knackgeräusche ab, dann legte die Ärztin Merlin wieder in den Käfig zurück. „So ein braver Junge!“ lobte sie den Kater und streichelte ihn über das Köpfchen.

Der junge Mann hatte indessen unheimliche Bilder in schwarz-weiss auf einen Bildschirm werfen lassen. Leo konnte die Bilder zwar genau sehen, hatte aber keine Ahnung, was sie bedeuten sollten. Sie sah darauf ein Skelett! Sie schauderte.

„Die Pfote ist gebrochen – kein Wunder, dass er nicht laufen kann. Das sollte man schienen können. Allerdings darf er dann eine Weile nicht laufen… Ob das Tierheim ihn aufnimmt? Raussetzen können wir ihn nicht mehr…“ meinte die Tierärztin.

Dann beugte sie sich näher über die Bilder. Ungläubig fragte sie: „Aber was ist denn das da?“ und zeigte auf eine kleine Ausbuchtung, die hinter der Wirbelsäule auf dem Röntgenbild zu erahnen war. „Das sieht aus wie ein Schildkrötenpanzer! Wo kommt denn das her…?“

Der junge Mann kam heran. „Ja, das sieht seht seltsam aus… da ist das Bild wohl etwas verwackelt. Vielleicht hat er sich bewegt?“

„Ja, muss wohl … Aber egal – wir müssen als erstes die Pfote schienen und verbinden. Kümmerst Du Dich währenddessen um einen Platz im Tierheim?“

Die junge Ärztin nahm den Katzenkorb, verließ das Röntgenzimmer und betrat einen hellen, einladenden Raum. Sie öffnete einen Hängeschrank, nahm ein Glas heraus und zog daraus eine Spritze auf. Dann streichelte sie Merlin und verabreichte ihm, ohne dass er auch nur hätte protestieren können, die Spritze. Innerhalb weniger Sekunden ließ Merlin seinen Kopf sinken, seufzte einmal auf – und schlief tief und fest ein.

Leo’s Zuversicht schwand schlagartig. Merlin war narkotisiert und sie saß in einem kleinen Käfig, ganz auf sich allein gestellt. „Ruhig bleiben,“ sprach sie zu sich selbst.

Die Ärztin hatte den Raum kurz verlassen, kam nun aber wieder herein – mit  Verbandszeug und weiteren Spritzen. Sie hob den schlafenden Merlin aus dem Korb heraus – dass Leo sich im Pelz festgekrallt hatte, bemerkte sie zum Glück nicht. Dann begann sie, sich um die gebrochene Pfote zu kümmern. Leo bewegte sich nicht. Sie musste auf Merlin aufpassen – und sie durfte nicht entdeckt werden.

Nach etwas einer Viertelstunde umwickelte die Ärztin Merlins Pfote mitsamt einer Schiene mit einem dicken weissen Verband. Sie gab ihm noch mehrere Spritzen und nahm etwas Blut ab – dann legte Merlin zurück in den Korb, den sie verschloss und auf den Boden an die Wand stellte. „So, nun darfst Du langsam wieder aufwachen, armer Kleiner“, sagte sie.

Tatsächlich begann Merlin kurze Zeit später, sich zu bewegen. „Merlin!“ flüsterte Leo. „Sie haben Deine Pfote behandelt! Wie fühlst Du Dich?“

Merlin brummte unverständlich. Er wollte aufstehen, aber das war in dem kleinen Käfig gar nicht möglich. „Du darfst eine ganze Weile nicht laufen. Deine Pfote war gebrochen!“ erklärte Leo.

„Gut, Dich zu sehen, Schildkröte“, war das Einzige, was Merlin herausbringen konnte. Er legte sich hin und schlief wieder ein.

Die Ärztin und der Röntgenassistent kamen jetzt zurück in den Raum. „Er hat ein Aufwachmittel bekommen; in zehn Minuten sollte er einigermaßen fit sein“, sagte die junge Tierärztin. „Leider sind seine Blutwerte nicht gut. Er wird eine Nierendiät brauchen im Tierheim. Vielleicht auch Infusionen. Das mögen sie dort nicht gern. Kostet ja alles Geld. Aber da müssen sie eben durch.“

Der junge Mann hockte sich auf den Boden und kraulte Merlin. „Er muss schon etwas älter sein. Wo er wohl herkommt?“

In diesem Moment flog die Türe auf und ein älterer Mann, ebenfalls in Arztkleidern, kam herein. Ohne eine Begrüßung wies er die beiden jungen Leute zurecht: „Was soll dieser Kater hier? Wer hat ihn aufgenommen? Und wieso ist er geröntgt worden? Wisst Ihr, was das kostet?“

Es handelte sich offenbar um den Chef des Dispensarios.

Die junge Frau verteidigte ihre Behandlung des Katers. „Wir sind ein Dispensario – für solche Fälle sind wir doch da! Der Kater lag vor der Tür und hatte Schmerzen. Seine Pfote ist nun behandelt und er braucht Phosphatbinder ins Futter. Das kann er im Tierheim ohne weiteres bekommen.“

„Das Tierheim nimmt so alte und kranke Tiere nicht“, sagte der Mann. „Da gibt es nur eins – einschläfern! Und zwar sofort – ohne weiteren Aufwand!“ Damit knallte er die Tür hinter sich zu.

Die beiden jungen Leute sahen sich an. Sie wussten, was ihr Chef nun von ihnen verlangte. Was sollten sie tun? Den Kater aufnehmen konnten sie nicht – und das Tierheim hatte abgesagt.

Mit hängendem Kopf verließ der junge Mann den Raum. Die Ärztin folgte ihm. Sie nahm sich vor, niemals wieder so zu handeln wie ihr Chef es verlangte, wenn sie erst ihre eigene Tierklinik hätte!

Leo wusste, dass ihnen wenige Minuten, möglicherweise nur Sekunden blieben. Merlin schwebte in höchster Gefahr! Sie mussten als erstes aus diesem Käfig heraus! Leo kletterte an den Gitterstäben hoch bis an den Deckel des Käfigs. Dort waren zwei Klemmen angebracht, die den Deckel festhielten. Unter Aufbietung aller ihrer Kräfte schaffte sie es, die eine Klammer zu lösen. Die andere klemmte!

„Merlin“, rief Leo. „Kannst Du aufstehen und dich gegen den Deckel stemmen? Ich krieg die blöde Klemme nicht auf!“

Merlin drückte sich  mit aller Kraft, die er noch hatte – auf drei Beinen stehend – gegen den Käfigdeckel. Mit einem Knacks sprang die Klemme weg – der Käfig war offen!

Wie betrunken torkelte Merlin aus dem Käfig heraus. Er schaffte es, bis zur Tür zu humpeln, die nur angelehnt war – dann stand er auf dem Gang. Mit der bandagierten Pfote konnte er nicht auftreten. Leo kannte den Weg zum Ausgang – sie hatte sich alles gemerkt, als sie früh am Morgen durch die Klinik gegangen waren. Nun aber hatte sich einiges geändert: der Gang war voller Menschen, die an jeder Seite auf dort aufgereihten Stühlen mit ihren kranken Tieren saßen und auf eine Behandlung warteten.

Sofort schlüpte Merlin unter die Sitzreihe auf der Seite des Ganges, an der das Behandlungszimmer lag, aus dem sie gekommen waren. Die Stühle und die wartenden Leute boten zunächst einmal ein Versteck – manche hatten auch Katzenkörbe neben die Sitze gestellt, was zusätzlich Schutz bedeutete.

Fieberhaft überlegte Leo. Nur etwa 5 Meter entfernt von ihnen war die große Glastür, die in das erste Wartezimmer führte – dort war der Ausgang! Sie mussten es nur bis in dieses Zimmer schaffen, warten bis jemand die Türe nach draußen öffnete – und dann fort!

Ein großer, langhaariger Hund kam aus einem der Behandlungszimmer. Schwanzwedelnd freute er sich, bald das Dispensario verlassen zu können.

„Merlin, wir müssen mit diesem Hund zusammen hier raus! Wenn wir direkt neben ihm bleiben, werden wir vielleicht nicht gesehen!“ zischelte Leo.

Merlin nickte grimmig. „Ich will es zumindest versuchen! Ich will nicht hier sterben!“

Der Hund bellte vor Freunde, als sich die Glastür öffnete. Merlin humpelte und torkelte im Schlepptau des haarigen Tieres, das ihn zur Hälfte mit seiner Haarpracht verdeckte, bis zur Tür. Als er im Wartezimmer stand, das bis zur Tür nach außen führte, begrüßten ihn unzählige Hunde und Katzen mit lautstarkem Gebell und Miauen. In dem Chaos, welches dort herrschte, fiel eine Katze kaum auf. Merlin schleppte sich mit letzter Kraft hinter dem Hund bis zur Tür.

Die Tür nach draußen öffnete sich. Sie waren frei!

Auf dem kleinen Treppchen direkt vor dem Dispensario waren Merlins Kräfte am Ende. Er torkelte die drei Stufen herunter – und blieb am Fuß der Treppe liegen.

In diesem Moment schoß Edwige aus den Büschen hervor. Leo rief „Schnell, schnell! Wir müssen hier weg, sofort!“

Merlin auf den kleinen Wagen heben, vor den Luzi bereits gespannt war, und im Galopp vom Hof des Dispensarios sprengen – das war eine Sache von Sekunden.

Als sie mehrere hundert Meter vom Dispensario entfernt waren, verlangsamten sie ihren wilden Lauf. Leo begann, zu schluchzen – vor Erleichterung, vor Anspannung, die nun von ihr abfiel.

Merlin schnurrte ihr zu. „Ohne Dich wäre ich nicht mehr da, Leo. Ohne Euch alle nicht. Danke.“

Ein kleiner Square bot ihnen mit einer schattigen Wiese, auf der sich hinter ein paar buschigen Bäumchen niederließen, einen Platz zum Verschnaufen.

Atemlos berichtete Leo alles, was ihnen widerfahren war. Bei der Erzählung von der mutigen jungen Tierärtin und ihrem Assistenten applaudierten die Freunde – der grausame Klinikchef erntete Buhrufe und Schimpfworte.

Ein Problem war indessen noch nicht gelöst: Merlin brauchte das Medikament, von dem die Ärztin gesprochen hatte. „Foster-Binder? Fossa-Binder…? Von einem Binder hat die Ärztin geredet – sagt Dir das etwas, Edwige?“ sagte Leo.

„Ja – das ist Phosphatbinder! Natürlich sagt mir das etwas … den bekommen wir aber nur beim Tierarzt …“ meinte Edwige.

Es war klar, dass sie zum Dispensario zurück mussten. Merlin brauchte das Medikament – dringend.

Nach kurzem Kriegsrat beschlossen die Freunde, dass Merlin mit Tano und Luzi zum Palazzo zurückkehren würden, während Edwige mit Leo und Mignon versuchen sollte, in die Klinik einzudringen und dort das Medikament zu finden. Edwige war sicher, dass sie es schaffen konnte – hatte sie doch dieses Mittel als Klinikskatze oft verabreicht.

Leo schluckte. Noch einmal in die Höhle des Löwen, der sie gerade erst um Haaresbreite entronnen war … Edwige bemerkte, dass Leo zögerte. „Schildkröte, Du bist die einzige, die das Dispensario von innen kennt. Du bist daraus schon einmal entkommen – Du wirst es auch diesmal schaffen. Ohne Dich haben wir keine Chance. Kann ich auf Dich zählen?

Nachdenklich nickte Leo. „Ich habe wohl keine andere Wahl“, grinste sie dann.

Edwige klopfte ihr auf die Schulter. Dann liefen sie mit Mignon los – in Richtung Dispensario.

Zur Fortsetzung

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