4. Kapitel – Eine Odyssee in Paris II

…Was bisher geschah:

Ein unseliges Bauvorhaben am Gare de l´Est hatte Luzis Behausung dem Erdboden gleichgemacht. Auf dem Weg ins 14. Arrondissement von Paris – wo Luzi einen Unterschlupf zu finden hoffte – waren Leo und Luzi von einer Gruppe betrunkener Studenten angegriffen und voneinander getrennt worden. Auf sich gestellt suchen beide nun einen Weg in den Süden von Paris.

Werden Leo und Luzi sich wiederfinden?

1.

Entschlossen hatte Luzi seinen kleinen Militärbeutel geschultert, sich von Merlin, dem Metrokater, verabschiedet und war unbemerkt in den letzten Metrowagen in Richtung Montparnasse-Bienvenüe geschlüpft. Nach kurzer Beratung mit Merlin war es ihm als das Beste erschienen, sich auf dem schnellsten Wege zu dem mit Leo verabredeten Treffpunkt zu begeben – und nicht darauf zu warten, dass Leo möglicherweise in die Station Gare de l´Est zurückfinden würde, wo sie getrennt worden waren.

Merlin hatte Luzi versprochen, auf die kleine Schildkröte zu achten, falls er sie in seinem Revier sehen sollte – und ihr zu helfen, den Treffpunkt in der rue de Gergovie zu finden. Luzi hatte sich vorgenommen, sich dafür erkenntlich zu zeigen. Irgendwie war es vielleicht möglich, Merlin zu einem besseren Revier zu verhelfen, als es die unterirdischen Gänge der Metro waren. Aber darüber musste er sich später Gedanken machen.

Luzi hoffte, dass sich Leo nur in eben diesen Gängen verlaufen hatte und nun in einer versteckten Nische darauf wartete, ihren Weg fortzusetzen zu können. Aber wer wusste schon, wohin es Leo nach dem Angriff verschlagen hatte? Hatte gar einer der Studenten sie ergriffen und mitgenommen?

Luzi schüttelte sich. Er verbot sich, an solche furchtbaren Dinge zu denken. Er musste darauf hoffen, dass Leo weiter so gewandt und geschickt handeln würde wie bisher – hatte sie sich doch immer aus allen schwierigen Situationen herausmanövriert.

IMG_3519Wieder und wieder betraten Passagiere den Metrowaggon. Luzi hatte in der hintersten Ecke einen kaputten Sitz gefunden, der ihm etwas Schutz bot. Zumindest sah man ihn dort nicht gleich.

10 Metrostationen später war er am Montparnasse. Luzi stieg beklommen aus dem Waggon aus. Er hatte große Angst vor dem Umsteigen in dieser Station – musste er doch durch lange, enge Gänge, in denen er Angriffen wehrlos ausgeliefert war. Er entschloss sich daher, im Metroschacht hinter den IMG_3522Gleisen versteckt zu bleiben und dort auf die Schließung der Metrostation zu warten. Die letzte Metro geht um 1 Uhr 30 …

2.

Zitternd vor Ungeduld wartete Leo in der Schultasche des jungen Mädchens auf das Schrillen der Schulglocke. Sie hatte sich ihren Fluchtplan genauestens zurechtgelegt. Sobald die Pause eingeläutet würde, würde sie sich unbemerkt aus dem Klassenzimmer schleichen. Den Ausgang aus der Schule würde sie sicher finden – inständig hoffte sie, nicht wieder auf ein unüberwindbares Hindernis wie Treppenstufen zu treffen.

Da – die Schulklingel ertönte. Aufatmend und mit bis zum Hals schlagenden Herzen wartete Leo darauf, dass der Lehrer die Tür öffnen würde und die Schüler auf den Schulhof stürmen würden. Anstelle dessen geschah aber etwas ganz anderes: das junge Mädchen bückte sich zu seiner Tasche herunter, zog mit einem Griff den Reissverschluss zu und warf sich die Tasche über die Schulter. Dann bewegte es sich offenbar auf den Ausgang zu – aber dies konnte Leo nicht sehen, nur vermuten. Fast hätte Leo vor Verzweiflung laut aufgeschrien. Aber so hätte sie sich verraten. Hoffnungslos kroch Leo bis auf den Boden der Tasche. Nie wieder, so sprach sie still zu sich, nie, nie wieder würde sie in eine fremde Tasche hineinkriechen! Wo würde diese Irrfahrt enden?

Etwas Glitzerndes lag unten in der Tasche – ein Spiegel vielleicht? Angezogen von dem kleinen leuchtenden Ding krabbelte Luzi zu diesem hin. Da sah sie, dass es sich hierbei gar nicht um einen funkelnden Gegenstand handelte, sondern um ein Loch in der Tasche, durch das Licht ins Innere drang!

Leos Herz begann wieder wie wild zu schlagen. Hier war vielleicht ihr Fluchtweg! Das Loch war klein – es war eine aufgeplatzte Naht. Diese begann Leo nun, weiter aufzubeissen. Sie brauchte ja nicht viel Platz, um sich aus der Tasche herauszuwinden. Nur ein paar Zentimeter … Leo zog an dem Faden, mit dem die Tasche vernäht war, und schaffte es mit einiger Mühe, das Loch so weit zu vergrößern, dass sie hindurchpasste.

Als sie sah, dass der Boden unter der Tasche kein Asphalt, sondern Rasen war, wollte Leo sich durch das Loch fallen lassen. Ihr Panzer schützte sie ja gut. Dennoch hatte sie vor dem tiefen Sturz Angst. Sie zögerte – wusste aber doch, dass dies vielleicht ihre letzte Fluchtmöglichkeit war.

Gerade, als Leo all ihren Mut zusammengenommen hatte und sich todesmutig in die Tiefe stürzen wollte, setzte sich das Mädchen auf den Rasen und stellte die Tasche neben sich. Papier raschelte, Lachen und Schwatzen von anderen jungen Leuten drang an Leos Ohren.

Leo spürte das Gras unter sich – schnell schlüpfte sie aus dem Loch in der Tasche hinaus in den Rasen. Dieser bot ihr Schutz – so dass sie völlig unbemerkt unter einen Busch kriechen und sich dort in Sicherheit bringen konnte.

Sie war frei.

Ein paar Meter weiter saßen die drei jungen Mädchen, die Leo unwissentlich mitgenommen hatten – die Schultaschen neben sich. Sie packten ihre Mittagssandwiches aus und begannen, zu essen. Leo bemerkte, dass sie einen Bärenhunger hatte.

Wo war sie nur gelandet?

3.

Vorsichtig sah Leo sich um. Sie saß mitten in einem Park voller üppiger Blumenbeete. Dichtes, hellgrünes Gras bedeckte die ganze Anlage – etwas weiter entfernt sah sie einen großen steinernen Springbrunnen, dessen kunstvoll gestalteter Wasserspeier fleißig Liter um Liter in das helle Becken beförderte.

Kindermädchen mit kleinen Jungen und Mädchen in Matrosenanzügen um sich schoben elegante Kinderwagen vor sich her; apart gekleidete Damen unter Sonnenschirmen flanierten über die gekiesten Wege des Parks. Hier und da eilte ein Herr im dunklen Anzug, ein Aktenköfferchen tragend, durch die Parkanlage.

Als Leo ihren Blick über die Wipfel der Bäume gleiten ließ, die dem Park angenehmen Schatten spendeten, sah sie die prachtvollsten Häuserfassaden, die sie in ihrem Leben jemals vor sich gehabt hatte. Nun fiel ihr Blick auf ein ausladendes, kunstvoll verziertes gusseisernes Portal, welches offenbar den Eingang zu dem Park darstellte. Daran entdeckte sie eine Aufschrift, die sie nicht ohne Mühe schließlich entzifferte:

Parc Monceau – Avenue Velasquez stand dort.

Was Leo nicht wusste: es hatte sie in das reichste Viertel von Paris verschlagen. Das junge Mädchen, in dessen Tasche Leo mitgereist war, ging im luxuriösen 8. Arrondissement ins Lycée Monceau – und kam zum Mittagessen mit ihren Freundinnen oft in den prächtigen Parc Monceau.

Der Kontrast zu Luzis Bezirk am Gare de l´Est war kolossal. Leo nahm sich vor, sobald sie Luzi wiedergefunden haben würde, ihm diesen wundervollen Park zu zeigen, in dem man stundenlang lustwandeln und von Springbrunnen zu Springbrunnen spazieren konnte.

Ein Flattern riss Leo aus ihren Gedanken. Instinktiv zog sie sich in ihren Panzer zurück. Von diesem sicheren Versteck aus sah sie, dass die drei jungen Mädchen nicht mehr da waren. Ihre Pause war zuende, und sie hatten sich wieder in ihre Schule aufgemacht. Ein angebissenes Stückchen Sandwich war zurückgeblieben, sowie etliche Krümel. Dies hatte die Parktauben angezogen, die nun eifrig nach den Krumen pickten.

Leo fand, dass der übrig gebliebene Sandwichkanten durchaus appetitlich aussah. Eilig krabbelte sie auf ihn zu – nicht dass eine der betriebsamen Tauben ihr das Stückchen Brot noch wegschnappte! Fast hatte sie den Kanten erreicht, da ließ eine Taube, die völlig lautlos herangesegelt war, sich auf das Brot nieder und begann, daran zu picken.

Entrüstet rief Leo: „He! Das ist mein Brotkanten!“

Erstaunt sah die Taube auf. Blinzelnd versuchte sie, die Schildkröte einzuschätzen – und kam bald zu dem Schluß, dass von dieser keine Gefahr ausging. Seelenruhig pickte sie weiter auf das Brot ein. Da aber war Leo bereits an „ihrem“ Sandwich angekommen und versuchte verärgert, dieses der Taube unter den Krallen wegzuziehen. Dies gelang indessen nicht. Die Taube umfasste das Brot mit den Klauen und erhob sich damit in die Lüfte.

Voller Ärger ließ Leo sich ins Gras fallen und begann verzweifelt, mit den Pfoten auf den Boden zu schlagen. Die Aufregung des vergangenen Tages und auch der Hunger waren einfach zu groß. Dies war nun der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Gurrend näherte sich ihr eine der Tauben. Leos Verzweiflung schlug augenblicklich in Wut um. „Ja komm nur her! Vielleicht kannst Du mich gleich ganz auffressen, wenn mir Deinesgleichen mein Brot schon weggenommen haben!“

Die Taube blinkerte mit den Augen. „Ich will Dir nichts wegnehmen und Dich auch nicht auffressen. Ehrlich gesagt wollte ich nur sehen, ob alles bei Dir in Ordnung ist. Das mit dem Brot eben war Gerrit. Der klaut alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Aber wahrscheinlich hat er das Brot schon wieder fallen gelassen. Guck doch mal da drüben, ich glaub da ist es runtergefallen.“

Ungläubig sah Leo die Taube an. Was war das denn nur für ein liebes Tier? In der Tat sah sie ein paar Meter weiter etwas im Gras liegen – so schnell sie konnte, kroch sie darauf zu. Ein Wunder! es war ihr Brot! Leo kaute und kaute – selten war sie so hungrig gewesen!

Die freundliche Taube setzte sich neben sie und gurrte. „Ich habe noch nie so jemanden wie Dich hier gesehen. Wo kommst Du her? Du sprichst auch so seltsam…“ fragte sie. „Also damit wollte ich Dich nicht beleidigen!“ fügte sie schnell hinzu, als sie Leos entsetzten Blick sah. „Ich bin übrigens Amalia. Herzlich willkommen im Parc Monceau!“

Leo schluckte ihr letztes Stückchen Sandwich herunter, wischte sich den Mund mit der Serviette ab, die die Mädchen achtlos hatten liegenlassen.

„Mein Name ist Leo. Ich bin eine Schildkröte und komme aus Deutschland. Französisch spreche ich erst ganz kurz – mein Freund Luzi hat es mir beigebracht.“ Hier brach Leo ab … fast hätte sie angefangen, zu weinen. Wo war Luzi bloß? Würde sie ihn jemals wiedersehen?

Amalia hatte bemerkt, dass Leo plötzlich Tränen in den Augen hatte. Sie fragte: „Und nun hast Du Dich verlaufen, nicht wahr? Sag, wo wohnt Dein Freund denn? Ich bin sicher, wir finden einen Weg, wie Du wieder zu ihm kommst!“

Leo begann, hemmungslos zu weinen. Alles fiel ihr wieder ein: Luzis zerstörte Wohnung, der Angriff der Studenten in der Metrostation … ihre Trennung von Luzi. Aber das allerwichtigste – der Treffpunkt, den Luzi ihr gesagt hatte – an den konnte sie sich einfach nicht erinnern! Es war alles so schnell gegangen.

Unter Tränen schilderte sie Amalia die ganze Misere.

Amalia seufzte. „Wir sind auch schon so oft vertrieben worden. Nun haben wir hier im Park ein sicheres und schönes Plätzchen gefunden. Aber auch hier werden wir vermutlich nicht ewig bleiben können…“

Dann fragte sie Leo „Hat Luzi Dir eine Metrostation genannt? Das machen wir hier in Paris immer als erstes. So kann man sich am besten zurechtfinden.“

„Ja, das hat er!“ sagte Leo. „Er sagte einen Namen … aber wenn ich mich doch nur daran erinnern könnte! Es war irgendwas mit P – Peterlie oder Petersilie oder so ähnlich…“ Sie schneuzte sich. Was war ihr Gedächtnis nur für ein Sieb!

Amalia kannte keine solche Metrostation. Sie schlug aber vor, zu einer der Bushaltestellen zu fliegen, und auf dem großen Metroplan zu gucken, ob Leo dort die Station wiederfand. Sie ließ Leo in ihr Gefieder krabbeln und flog los.

4.

Leo hielt sich so gut es nur ging an den Federn von Amalia fest. Sie war überhaupt noch nie geflogen – und traute sich kaum, die Augen zu öffnen! Der Flug dauerte nur wenige Sekunden, dann landete Amalia auf einer Mauer direkt an der Bushaltestelle. An der Rückwand der Haltestelle prangte ein riesiger Plan der Pariser Metro.

„So, nun guck Dir mal die Haltestellen in der südlichen Hälfte von Paris an. Hier direkt in der Nähe des Périphérique – das ist die große Straße, die rund um Paris herumläuft. Dort in der Nähe muss es sein – wenn Dein Freund vom Süden von Paris gesprochen hat.“

Leo ließ ihren Blick über die Karte schweifen. Es waren so viele Namen! Wie sollte sie denn nur die Richtige finden… P, P, P … wo gab es eine Station mit „P“…? Und war der erste Buchstabe überhaupt ein P gewesen?

„PERNETY!“ rief sie plötzlich. „Diese Station hier – Pernety! Das ist der Name, den Luzi mir gesagt hat! Das ist die Station!“

Freudestrahlend tanzte sie auf der Mauer umher. Sie war Luzi einen winzigen Schritt näher gekommen – so empfand sie es jedenfalls.

Amalia runzelte die Stirn. „Das ist ziemlich weit weg.“ sagte sie. „Du müsstest in Montparnasse kilometerweit laufen, um dort umzusteigen. Ich weiss das, weil die Spatzen es mir mal erzählt haben. Die verirren sich manchmal in diese Stationen. Ich würde dort niemals reinfliegen! Du kannst nicht mit der Metro dort hin.“ Und nach einer kurzen Pause: „Wir fliegen Dich hin – Gerrit und ich. Wir können uns abwechseln. Auf die Dauer bist Du für eine Taube doch etwas schwer!“

Leo fand keine Worte, um Amalia zu danken. Sie umarmte die Taube einfach – so gut ihr das mit ihren Schildkrötenarmen möglich war.

Amalia rief ihren Freund Gerrit herbei. Dieser war gleich Feuer und Flamme, eine so lange Flugreise über ganz Paris zu unternehmen. Allerdings wollte er wissen, was es denn mit diesem Luzi auf sich habe – und ob der auch eine Schildkröte sei?

„Nein,“ sagte Leo. „Luzi ist ein Streunerkater. Er wird es sicher schaffen, mit der Metro zum Treffpunkt zu kommen.“

Voller Schreck wichen Amalia und Gerrit mehrere Schritte zurück. „Dein Freund ist eine KATZE?“ fragten sie entsetzt. „Ja – ist das ein Problem?“ meinte Leo.

„Und ob das ein Problem ist!“ gurrte Gerrit nervös. „Katzen lieben nichts mehr als einen fetten Taubenbraten. Also – wir können Dich dort nur absetzen. Auf keinen Fall können wir Dir bei der Suche nach Deinem Katerfreund helfen – wenn uns unser Leben lieb ist.“ Amalia nickte zustimmend. „Katzen meiden wir, wo es nur geht.

Traurig ließ Leo ihren Kopf hängen. Es stimmte: Luzi hatte es ihr selbst einmal gesagt, dass sein Lieblingsessen „Täubchen“ sei. Er äße das allerdings nur sehr selten. Dennoch erschien es Leo als das Beste, wenn Amalia, Gerrit und Luzi sich nicht kennenlernten – auch wenn sie sich sicher war, dass Luzi niemals eine Taube fressen würde, mit der sie – Leo – befreundet war.

Amalia und Gerrit beschlossen, Leo dennoch bis zum Treffpunkt zu bringen – und sofort wieder abzufliegen, sobald Leo dort sicher angekommen war.

Kurze Zeit später segelte Leo auf Gerrits Rücken über die Dächer von Paris. Das ganze grandiose Panorama von Paris unter sich ausgebreitet und dabei den herrlichen Flugwind im Gesicht – es war überwältigend. Die Schildkröte bekann vor Begeisterung zu singen. „Sous le ciel de Paris ….“ – das hatte Luzi ihr einmal vorgesungen.

Sie flogen Notre-Dame an, um hier Zwischenstation zu machen. Gerrit und Amalia mussten sich ein wenig ausruhen, bevor die Reise weitergehen konnte. Nun setzte Leo sich ins Gefieder von Amalia, und schon flogen sie weiter …

Am frühen Abend kamen sie an der Metrostation Pernety an. Die Station war recht ungepflegt – Müll, Papier und Unrat lagen auf dem kleinen Platz vor dem Eingang. Es sah wenig einladend aus, fand Leo.

Gerrit hingegen war begeistert! „Guck, Amalia – eine echte Fundgrube ist das hier! Am Parc Monceau wird das immer gleich weggeräumt!“ Fröhlich gurrend flog Gerrit mitten hinein in die Papierberge – und hatte auch gleich einen ganzen Muffin in einem Papp-Becherchen gefunden.

Amalia fand das 14. Arrondissement auch sehr ansprechend. „Vielleicht sollten wir uns ganz hier niederlassen, Gerrit. Eine Überlegung ist es jedenfalls wert!“ Hungrig pickte sie in den Muffin.

Leo dachte angestrengt nach. Was hatte Luzi ihr nur gesagt, als er den Treffpunkt beschrieben hatte? Es konnte nun nicht mehr weit sein … Ein Square zwischen zwei Straßen, das wusste sie noch. Nur wie kam man dort hin? Leo sah auf das Straßenschild auf der gegenüberliegenden Straßenseite. „Rue Raymond Losserand“ stand da. Wie ein Blitz durchfuhr es Leo. „Losserand“ – diesen Namen hatte Luzi genannt! In diese Straße mussten sie einbiegen – so würden sie zu dem Square finden.

Fest in Gerrits Gefieder geklammert verfolgte Leo den Straßenverlauf. Es war ihr nämlich wieder eingefallen, dass eine Straße, die links von der Rue Losserand wegführte, zu dem berüchtigten Square führen sollte, an dem der Treffpunkt lag. Nur wie hieß diese Straße? Leo war sich sicher, dass ihr der Name einfallen würde, wenn sie ihn auf dem Straßenschild sah.

Wie war es nur Luzi ergangen, fragte sie sich …

… hier geht’s zur Fortsetzung!

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